Woche 03~04 | 27"Gebetsinitiative

Die Gebetsreise geht weiter ...

Dies ist das zweite Gebetsmail der 27"Gebetsinitiative. Wie ist es dir in den ersten zwei Wochen ergangen? Hattest du gute Gebetszeiten oder war die Terminfindung noch etwas schwierig? Die kommenden zwei Wochen werden eine intensive Zeit für die ÖSM. Innsbruck und Wien veranstalten Hochschultage mit einigen evangelistischen Events. Im Gebet dürfen wir den Studierenden und Rednern geistliche Rückendeckung geben und so mithelfen, das Reich Gottes an den Universitäten zu bauen. Gerade in intensiven Zeiten, wo Hektik und Stress uns vom Gebet abhalten wollen, steht die Einladung, in Gottes Gegenwart zu kommen und Ruhe zu finden.

Euer 27"Gebetsinitiative-Team!

 

Tipps

  • Terminfindung: Suche dir einen Tag in der Woche, wo du ungestört 27min Zeit verbringen kannst. Trage dir diesen besonderen Termin mit Gott bewusst in deinen Kalender ein. Gott wartet auf dich. Nimmst du die Verabredung wahr? Erfahrungsgemäß ist die Zeit in der Früh gut geeignet, bevor der Alltag gestartet hat.
  • Gebets-Logbuch: Wir empfehlen, ein kleines Gebetsbuch/Notizbuch zu starten, wo du deine Erwartungen und Gebetsanliegen formulieren kannst. Das hilft dir später dranzubleiben, Fortschritte zu erkennen und Danke sagen zu können, wo Gott dein Gebet erhört hat.
  • Smartphone: Gewöhne dir an, vor der Gebetszeit den Flugmodus zu aktivieren und alle offenen Apps zu schließen.

1. Interior

Hektik und Rastlosigkeit

Gestresst. Unruhig. Reif für die Insel. Zeitnot ist zur neuen Normalität geworden. Tritt einmal eine Pause vom regulären Alltagsstress ein, merken wir erst, wie schwer es uns fällt, innerlich ruhig zu werden. Da gibt es nachwievor wichtige Dinge zu regeln, Nachrichten zu beantworten, den Haushalt zu machen, die Freizeit zu organisieren, bevor man sich wirklich ungestört Zeit mit Gott nehmen kann. Zur Pause mit Gott kommt es dann oft nicht – zu lange war die Todo Liste und zu wenig die verbleibende Energie und Zeit. Jetzt war noch nicht Zeit für Gott, aber sie kommt noch, bald, hoffentlich, vielleicht – auch nicht. Walter Adams, der geistliche Begleiter von C. S. Lewis, soll mal gesagt haben: "Mit Jesus zu gehen heißt, in einem langsamen gemütlichen Tempo zu gehen. Hektik ist der Tod von Gebet. Sie verhindert bzw. verdirbt unsere Arbeit nur, bringt sie aber niemals voran." (John Mark Comer: The Ruthless Elimination of Hurry, 2019. S.25)

> Wann redest du ungestört mit Gott? Welche Priorität hat Gebet auf deiner inneren Todo Liste?

> Lies Haggai 1,1-11

„Die Zeit ist noch nicht gekommen, das Haus des HERRN zu bauen." (V2 Elb) Mit diesem Argument kreiste das Volk Israel um sich selbst. Es gab viele wichtige Dinge zu erledigen, Pflichten zu erfüllen, bevor man sich um das Haus Gottes kümmern konnte. Häuser mussten nach dem Krieg wiederaufgebaut und eingerichtet werden, das Land musste bestellt werden, Geld musste verdient werden. Das ganze Leben musste nach dem Exil wiedererlangt werden. Man hatte Gott nicht vergessen, man hatte ihn nur vertröstet. Doch irgendwie gelang der Lebensaufbau nicht so recht. „Ihr habt nach vielem ausgeschaut, und siehe, es wurde wenig.“ (V9 Elb) Das ist das Ergebnis von Gott-loser Hektik. Sollten sie noch eifriger und noch fleißiger arbeiten, um letztendlich auch Zeit für Gott zu haben? Nein. Sondern stoppen, reflektieren, den Kurs korrigieren und anfangen vor allem anderen das Haus Gottes zu bauen.

> Bitte Gott, dir die Ursache für Hektik bzw. Rastlosigkeit in deinem Leben zu zeigen. Was lässt dich nicht zur Ruhe kommen? Wo baust du an deinem eigenen Haus und bist frustriert vom Misserfolg? Wo Gott dir Dinge offenbart, bitte ihn um Vergebung und um Kurskorrektur.

Ruhe und Gelassenheit

> Lies Matthäus 11,25-30

Eine Einladung spricht Jesus aus, zu ihm zu kommen, in seiner Nähe Ruhe zu finden. Speziell die Mühseligen und Beladenen sind gerufen, denn sie wissen, dass etwas nicht stimmt in ihrem Leben. Die, welche sich für weise und verständig halten, realisieren die Unstimmigkeit ihres (hektischen) Lebenswandels oft gar nicht. Vielleicht sind sie sogar diejenigen, die anderen unerträglich schwere Lasten aufladen. Dennoch gilt die Einladung an dich, bei Jesus Ruhe zu finden für deine Seele. Wie gelingt das? Wenn wir Lasten tragen, die uns zu mühselig sind, dann mag es sein, dass es nicht die Lasten sind, die Jesus uns auferlegen wollte. Vielmehr möchte er uns einladen, mit ihm gemeinsam unter seinem Joch Lasten zu tragen, die leicht zu tragen sind. Die Leichtigkeit entspringt nicht unbedingt der von Jesus uns anvertrauten Aufgabe sondern der Tatsache, dass er mit seiner ganzen Kraft Seite an Seite mit uns geht.

> Gebet: Danke, Herr Jesus, dass ich bei dir Ruhe finden darf. Lehre mich, meine Lasten bei dir abzulegen und deine Lasten aufzunehmen.


2. Mein Umfeld

Du hast dir bereits vorgenommen, für konkrete Personen in deinem Umfeld zu beten? Vielleicht fällt es dir nicht leicht, langfristig für deine Anliegen zu beten. Damit wärst du nicht alleine! Ein sehr hilfreicher Tipp hierfür ist eine Gebetspartnerschaft:

Ein Gebetspartner kann irgendeine Person in deinem Umfeld, in deiner ÖSM-Städtegruppe oder auf der anderen Seite Österreichs sein. Dabei geht es ganz einfach um Austausch: Es kann hilfreich sein, seine eigenen Vorhaben zu teilen und über das eigene Gebetsleben sowie Gebetserhörungen etc. zu erzählen. Du kannst dir ausmachen, von Zeit zu Zeit bei deinem Gebetspartner nachzufragen und umgekehrt.

> Wen könntest du fragen, mit dir eine Gebetspartnerschaft zu bilden?

> Wenn du möchtest, kannst du dich per Mail bei uns melden, und wir werden uns um einen Gebetspartner für dich bemühen. (melde dich dazu unter chiara-maria.zeller@outlook.com)

> Tausche z.B. aus, welche Vorhaben du dir im Gebetsleben genommen hast, welche Anliegen du hast und für wen du betest. Sprecht auch über eure Vorstellungen und den weiteren Verlauf der Gebetspartnerschaft.

> Betet doch auch gerne gemeinsam!

> Vergiss nicht deine Stille Zeit, deine Zeit zu zweit mit Gott, dafür ist Gebetspartnerschaft kein Ersatz #qualitytime


3. Jesus an die Uni

Die Hochschultage starten mit zahlreichen evangelistischen Events:

  • 22.-26. April in Wien und Innsbruck
  • 13.-17. Mai in Graz und Linz

Mehr Infos findest du im letzten Mail. Auf unserer brandneuen Hochschultage Website lost-found.at sind alle Events aufgelistet. Ebenso wird dort ein Livestream verfügbar sein.

Gebetserhörungen

In Sachen Location für die Hochschultage durften wir bereits Gottes Versorgung erfahren - so konnte fürs Markustheater eine Räumlichkeit gefunden werden und die Städtegruppe Innsbruck kann erstmalig seit langer Zeit wieder einen Kaffeestand and der Uni machen! Auch mit tollen Gesprächen wurden die Gruppen beschenkt - in Wien bei den Kaffeeständen und in Innsbruck vor der Sowi-Feier.

Wofür kannst du beten?

Bete weiterhin für Erfolg und offene Türen bei allen Raumreservierungen, Anfragen und Planungen. Bete für Gesundheit und Bewahrung aller Beteiligten, dass die Hochschultage keine Überforderung sind sondern eine gute Herausforderung zum Wachstum bieten. Viele Personen sind erschöpft oder am Limit ihrer Kräfte. Betet auch, dass sich viele zu den Veranstaltungen einladen lassen.

> konkret: Bete für Hanna, die die Hochschultage österreichweit und in Innsbruck mit organisiert hat: für Gesundheit und Prioritätensetzung.

> konkret: Bete für Celine und Aron, die die Hochschultage österreichweit und in Wien organisiert haben.

> konkret: Bete für die Redner Christian, Gernot und Elisabeth und ihre Familien.

> konkret: Bete, dass einige Leute nach den Hochschultagen Bibel lesen möchten und dranbleiben.

 

Einladung zum gemeinsamen Hochschultagegebet

Es gibt eine eigens erstellte WhatsApp-Gruppe für Gebetsanliegen zu den Hochschultagen und mit regelmäßigen Zoom-Meetings zum gemeinsamen Gebet:

  • Mo-Fr 22-26.04 08:00
  • Fr 03.05 08:00

Melde dich bei Interesse, und wir senden dir einen Beitrittslink zu.


Vorheriges Mail | Dieses Mail | Anmeldung unter oesm.at/gebet

Wenn du diese Gebetsmails per WhatsApp erhalten möchtest, melde dich gerne bei uns.

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