Zum Inhalt springen

Ressourcen

Evangelium?

Warum soll das Evangelium eine gute Nachricht sein?

Einer der besten Freunde und Augenzeuge der historischen Ereignisse um Jesus fasst die historische Bedeutung von Jesus mit einem Satz zusammen:

„Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe, zwar getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.“ (Die Bibel, Öffnet externen Link in neuem Fenster1. Petrusbrief 3,18)

Die schlechte Nachricht

Die gute Nachricht von Jesus fangt mit einer schlechten Nachricht an. Ich und wir alle werden hier als „Ungerechte“ bezeichnet, sogar als „Sünder“, die fern von Gott sind. Das ist die schlechte Nachricht.

Menschen sind von Gott dazu geschaffen worden, eine enge Freundschaft mit Gott zu erleben und zu genießen. Aber wir rennen alle mit einem Riesenloch in uns herum. Wir organisieren uns ohne Gott und leben mit einem löchrigen Weltbild. Der Kontakt zu Gott ist bei allen Menschen abgerissen.

Kein Mensch hat es ausgehalten, dass das Universum sich nicht um ihn oder sie dreht. Kein Mensch konnte vertrauen. Deswegen nehmen wir uns was wir haben wollen – egal wie. So entstehen Hass, Neid, Zynismus und Grausamkeit. Und das Leid, das wir über andere Menschen und die ganze Schöpfung bringen, das Leid, das wir über uns selber bringen, ist entsetzlich. Gott ist gerecht und deswegen müssen unsere Verbrechen gestraft werden. Das ist die schlechte Nachricht über uns.

Die gute Nachricht

Aber es gibt auch die gute Nachricht: Jesus Christus hat etwas dagegen getan! Jesus hat „einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe“.

Jesus hat freiwillig unser Todesurteil übernommen. Er hat am Kreuz für diese Sünden gelitten. Er bezahlt die Strafe, er sorgt für Gerechtigkeit. Er hat das so gründlich und konsequent gemacht, dass es nur ein einziges Mal nötig war.

Jedes Verbrechen, jede Handlung voller Hass, alles was ich jemals falsch gemacht habe und jemals falsch machen werde – das hat Jesus auf sich genommen. Und dadurch ist die Beziehung zu Gott wieder möglich.

DAS war die historische Großtat von Jesus. Jesus kann uns zu Gott führen! So kriegt ein Menschenleben eine ewige Perspektive, die weit über Essen, Schlafen, Arbeiten hinausgeht. Wer darauf vertraut darf Gott „Vater“ nennen. Wir haben jetzt die Möglichkeit zum Frieden mit dem Vater. Es gibt Vergebung! Gott schaut uns voller Liebe an.

Das alles hat Jesus sein Leben gekostet. Er wurde „getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist“. Er ist wirklich und körperlich am Kreuz gestorben. Aber Gott hat ihn auferweckt und wieder „lebendig gemacht“. Und dieser Jesus lebt heute, dieser Jesus lädt heute jedeN ein: Komm her zu mir.

Das ist die gute Nachricht von Jesus. Jesus führt Dich zum Vater. Das ist ein Geschenk, eine Begnadigung. Wie kann man darauf reagieren? Jesus hat das einmal mit einem Schatz verglichen, der in einem Acker verborgen ist. Ein Mann findet ihn und er freut sich riesig. Er geht heim, verkauft alles was er hat und kauft den Acker.

Das Angebot von Jesus ist so wunderbar, so unvorstellbar wertvoll, wie ein Schatz. Da können wir uns riesig darüber freuen. Aber es kostet auch etwas. Immer wieder in unserem Leben stehen wir vor Entscheidungen: Jesus oder etwas anderes.

Jesus ist ein überwältigender Schatz – Nichts ist für Christen so wertvoll wie er. Deswegen nennen wir ihn auch „Herr“. Wir stellen ihn über alles und jeden und folgen nur ihm, egal, was es kostet.